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   Ver­gü­tungs­an­sprü­che vor Ar­chi­tek­ten und Inge­ni­eu­ren ver­jäh­ren nach drei Jah­renVer­gü­tungs­an­sprü­che vor Ar­chi­tek­ten und Inge­ni­eu­ren ver­jäh­ren nach drei Jah­renVer­gü­tungs­an­sprü­che vor Ar­chi­tek­ten und Inge­ni­eu­ren ver­jäh­ren nach drei Jah­ren  [2013-10-22 17:10]
Wer seine Vergütungs­an­sprü­che nicht recht­zeitig durch­setzt, der geht leer aus, warnt Rechts­anwalt Matthias Möller, Mitglied der Arbeits­gemein­schaft für Bau- und Immo­bilien­recht im Deut­schen Anwalt­verein (DAV).

Bei Vergütungsansprüchen, die auf der Gebührenordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) beruhen, kommt es für den Beginn der Verjährung auf den Zeitpunkt der Abnahme an, an dem der Architekt oder Ingenieur eine prüfbare Schlussrechnung abgegeben hat.

Die Verjährungsfrist beginnt dann ab dem jeweils nächsten Jahresanfang. Für alle in einem bestimmten Jahr beendeten und in Rechnung gestellten Arbeiten also jeweils am nächsten 1. Januar des darauf folgenden Kalenderjahres, und der Anspruch verjährt entsprechend zum 31. Dezember zwei Kalenderjahre später. Dies wird als „Silvesterverjährung“. Bezeichnet.

Wer diese Fristen nicht genau beachtet, der läuft Gefahr, seine Ansprüche zu verlieren. Das passiert im hektischen Alltag schnell. Rechtsanwalt Möller warnt: „Es reicht nicht, nur eine Mahnung zu schicken, gleich ob eingeschrieben oder nicht. Wenn die Verjährung droht, dann müssen gerichtliche Maßnahmen ergriffen werden, um den Anspruch zu erhalten.“ Das kann ab Forderungen von 5.000 Euro und mehr nur der Anwalt veranlassen. Dazu braucht er Zeit. Deshalb sollten alle, die Ansprüche geltend machen müssen, frühzeitig einen Fachanwalt aufsuchen – und nicht erst kurz vor Weihnachten.

Von Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke, Fachanwalt für Verwaltungsrecht


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